Ben & Jerry’s verabschiedet sich vom E-Mail Marketing – oder doch nicht?
21. Juli 2010, 12:19 Uhr
Ben & Jerry’s ist eine der ganz grossen amerikanischen Glace-Marken. Letzte Woche verabschiedete sich das Unternehmen von seinen Newsletter-Abonnenten und lud diese ein, sich auf Facebook oder Twitter mit ihm zu vernetzen. Ben & Jerry’s ist das erste grosse amerikanische Unternehmen, das sich von Email-Marketing verabschiedet, um sich auf andere Online-Kanäle zu konzentrieren – wie Facebook oder Twitter, wo das Unternehmen über 1.3 Millionen Fans und Follower hat.
…schreiben die Social Media Marketing Berater der Blum, Bryant AG in ihrem Corporate Blog (dort gibt es leider keine Kommentarfunktion): Social Media: Email-Marketing passé?
Ist das tatsächlich so? In der verlinkten Quelle Socialnomics.net liest sich die Meldung schon etwas anders. Dort wird Sean Greenwood, der PR Verantwortliche von Ben & Jerry’s, mit dem folgenden Statement zitiert (Hervorhebung von mir):
“In general, I think it’s a bit of a misunderstanding. The announcement came from our UK team, who was basically sharing that they planned to reach out to their fans via social media moving forward. I think they wanted to alleviate any fears from fans who previously received a newsletter style email to think that they had somehow fallen off the list. I believe they’re still keeping email as a venue for special events/opportunities as they mentioned they might still reach out via email.
Again, this was a note from our UK team. I believe the rest of the Ben & Jerry’s folks around the globe (including us here at the HQ in Vermont who support the U.S. and the globe) are planning to continue to use: email, social media, text messaging, augmented reality, snail mail, vanilla guerrilla marketing, grassroots Social Mission endeavors, sky writers, deep-sea divers and of course… scoop trucks on the road.”
Socialnomics.net: Ben & Jerry’s Kills e-mail in Flavor of Social Media
Übrigens: Den Newsletter von Ben & Jerry’s kann man – nach wie vor - hier abonnieren ;-)
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- by » Die fantastische Ben & Jerry’s Story – was wirklich geschah | optivo E-Mail-Marketing-Blog on 23. Juli 2010 @ 12:41
- by » Die fantastische Ben & Jerry’s Story – was wirklich geschah Campfire on 12. September 2011 @ 15:48

hihi ich überlegte vorhin auch, einen entsprechenden Kommentar bei der Agentur zu hinterlassen, und wühlte mich über die Links noch mal genpsslich durch die B&J-Story. Na ja.. der Titel “B&J UK schränkt Newsletter-Versand zugunsten sozialer Medien ein” hätte HubSpot wohl unter ihren 38.000 SM-sensationsgierigen Followern weniger Retweets gebracht. Lang lebe die kollektive Realtime-”Intelligenz”… nicht… ;-)
Das ist lustig, ich habe im Blog von den Social Media Beratern Blum, Bryant AG auch gerade die Kommentarfunktion gesucht :-) Wie war das noch einmal mit dem Dialog…? ;-)
Hallo Herr Zorn,
in der Tat, Sie haben recht. Diesen Teil des Textes hatten wir wohl glatt übersehen – oder er ist ein Nachtrag von Erik Qualman? Jedenfalls klärt das ja schon Einiges an dieser so aufsehenerregenden Entscheidung :-)
Besten Gruss und danke für den Hinweis!
Gabriele Bryant
@Michael: FYI: Die Kommentarfunktion auf dem Blog der Blum, Bryant AG ist jetzt aktiviert.
@Gabriele Bryant: Es kann durchaus sein, dass der Artikel aktualisiert wurde…
Ich wollte mich eben für den Newsletter anmelden und sah schon den ersten Fehler! Sie fragen nicht nur die E-Mail Adresse, sondern auch den ganzen Namen ab und da sich die Firma ja in DE befindet (Unilever Deutschland GmbH) müssen sie sich auch an das BDSG halten! Abmahnfalle… :-)
Wäre ja schön, wenn der Artikel wirklich von Qualman aktualisiert worden wäre – dann müsste ich nicht so viel Asche auf mein Haupt kippen… :-)
Ich schaue normalerweise nämlich recht genau hin und da mir bei Socialnomics drei Artikel mit mehr oder weniger der gleichen Aussage zur Verfügung standen, sah ich meine Recherchepflicht getan.
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