Studie untersucht geschlechtsspezifische E-Mail-Nutzungstrends

Von Nico Zorn am 13. Oktober 2009, 12:22 Uhr

Epsilon International hat eine nach Geschlechtern aufgeschlüsselte Ergebnisse seiner „Global Consumer Survey 2009“ zu den weltweiten E-Mail-Nutzungstrends veröffentlicht.

Die Ergebnisse erdeutlichen, wie Männer und Frauen E-Mail nutzen und was Marketingverantwortliche bei der Newsletter-Erstellung deshalb beachten sollten.

Besonders auffällig ist, dass die Mehrheit der Befragten die Bildunterdrückung in ihrem E-Mail-Programm ausgeschaltet hat, wobei tendenziell eher Männer als Frauen diese Funktion gezielt deaktivieren.

„Vor allem auf Frauen ausgelegte Newsletter im Bereich Mode beinhalten jedoch häufig große Grafiken, weshalb Marketingverantwortliche dieses Ergebnis unbedingt in die Gestaltung ihrer Creatives mit einbeziehen sollten, um den Erfolg ihrer Kampagnen zu maximieren“, rät Swen Krups, Country Director Epsilon International.

Die Studie zeigt auf, dass Männer (70 Prozent) im Vergleich zu Frauen (65 Prozent) eher dazu tendieren, E-Mail als hauptsächliches Online-Kommunikationstool einzusetzen. Dafür nutzen rund 18 Prozent der befragten Frauen Instant Messaging als Kommunikationskanal im Internet, während die Männer hier mit rund 14 Prozent leicht zurückliegen.

Für beide Geschlechter gilt, dass E-Mails am häufigsten zwischen acht und zehn Uhr morgens abgerufen werden. Nachdem die E-Mail-Nutzung zum Nachmittag hin auf ihren Tiefpunkt sinkt, kann sie zwischen 18 und 21 Uhr einen weiteren Höhepunkt verzeichnen. Hier fällt auf, dass in der Abendzeit Männer wesentlich aktiver als Frauen E-Mails nutzen.

Laut der Studie reagieren Frauen zudem eher auf beworbene Sonderangebote und lassen sich außerdem regelmäßiger von Newslettern zu Offline-Käufen anregen.

Die von ROI Research durchgeführte Studie basiert auf einer Befragung von mehr als 4.000 Teilnehmern in 13 Ländern.

Die Studie steht der Website von Epsilon kostenlos als PDF-Datei zur Verfügung.

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