Studie: E-Mail Marketing in sozialen Netzwerken wirkt

25. September 2009, 17:28 Uhr

“Share to Social” gehört zu den großen E-Mail Marketing Trends in diesem Jahr. Aber werden die Sharing Links überhaupt von den Empfängern genutzt? Dieser Frage ist jetzt der E-Mail Marketing Anbieter Silverpop in der Studie “Emails Gone Viral: Measuring ‘Share-to-Social’ Performance – A Silverpop Benchmark Study” nachgegangen.

Die Studie bietet Anknüpfungspunkte und Hinweise für Unternehmen, die die Implementierung einer Share-to-Social-Lösung planen oder bereits realisieren.

Unter anderem führte die Studie zu folgenden Ergebnissen:

  • Social Sharing kommt bereits heute schon auf Click-through-Raten, die sieben Mal höher sind als die bisher hauptsächlich genutzte Forward-to-a-Friend-Funktion. Auch ohne besondere Angebote erreicht Social Sharing heute schon Durchschnittswerte von 0,5 Prozent – diejenigen von Forward-to-a-Friend liegen gerade einmal bei einigen Zehntelprozenten.
  • Selbst bei zurückhaltender Interpretation kommt ein Rechenmodell von Silverpop auf die Schätzung, dass E-Mails im Sharingverfahren, die für die Studie ausgewertet wurden, im Vergleich zur Orginal-Mail durchschnittlich 24,3 Prozent mehr Personen erreichen.  Darüber hinaus führt Social Sharing zu 1,0 Prozent zusätzlichen E-Mail-Öffnungen durch den Empfänger.
  • Während “kreative” Elemente einer Mail den Anreiz zum Sharing nicht unbedingt erhöhen, wurde klar, dass gern und oft geteilte Mails häufig einen Markennamen oder ein bestimmtes Produkt in der Betreffzeile haben – deutlich öfter jedenfalls als ein konkretes Angebot.
  • Genau wie bei allen E-Mails im Posteingang werden geteilte Mails mehrheitlich in den ersten Tagen angeklickt und geöffnet, nachdem sie auf einer Social Site gepostet wurden. Im Schnitt erfolgt der letzte Klick auf eine solche Mail etwa sieben Tage nach dem ersten Sharing, die Aktivitätsspanne reicht von einem bis zu 44 Tagen.

Die komplette Studie “Emails Gone Viral: Measuring “Share-to-Social” Performance – A Silverpop Benchmark Study” steht auf der Silverpop-Website als Download zur Verfügung (PDF).

Für die Studie haben die Forscher von Silverpop insgesamt 562 E-Mails von 114 Unternehmen an mehr als 54 Millionen Adressaten untersucht. Darüber hinaus wurden Daten von E-Mail- und Social Network-Sharingaktivitäten analysiert und Variablen wie Betreffzeile, Designformat, die Platzierung von Links zu sozialen Netzwerken, das Durchschnittsalter viral verbreiteter Botschaften in solchen Netzwerken sowie die Popularität der einzelnen Netzwerke evaluiert.

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