Studie: 40% mehr Klicks durch Grafik-Variationen im Creative
22. Juli 2009, 10:40 Uhr
Seit Jahren gibt es die unterschiedlichsten Meinungen dazu, wie ein Werbecreative für eine E-Mail-Kampagne auszusehen hat und welche gestalterischen Faktoren die Performance massgeblich beeinflussen. Die E-Mail-Marketing Agentur Newsmarketing wollte es genauer wissen und hat sechs Varianten von Creatives mit unterschiedlichen Grafikanteilen untersucht – von E-Mail-Kampagnen, die ausschliesslich aus einer Grafik bestanden bis hin zu Werbe-E-Mails, die lediglich mit Plain-Text geschrieben wurden.
Bisher lautete in der Branche die eiserne Regel: niemals nur eine Grafik versenden.
Die Leser der Newsletter zeigten uns aber, dass sie genau das wollen – eine einfache Grafik, die Hauptaussagen mit wenigen Worten in die Grafik eingebettet auf den Punkt gebracht – und das genügt!
So schnitten in allen drei Durchgängen die Creatives am besten ab, welche einen möglichst hohen Grafikanteil hatten.
Mit einem Grafikbanner in der Grösse von 500×500 oder 500×600 Pixel, welcher das absolute Topresultat lieferte, konnte sogar eine Performance-Steigerung von bis zu 40% erzielt werden. Interessanterweise schnitt aber auch eine HTML-Text-Variante ohne jegliche Grafik sehr gut ab, und zwar besser als die üblicherweise bei Kampagnen verwendete Mischformen von Grafik und Text.
Der Studiendurchgang „Grafikanteil einer E-Mail“ kann als PDF kostenlos heruntergeladen werden.
Die Kurzversion mit allen Hauptergebnissen der unterschiedlichen Studiendurchgänge finden Sie hier: www.newsmarketing.ch/Studie2009_Kurzversion.pdf
Detaillierte Ergebnisse und Interpretationen aller Studiendurchgänge sowie Erläuterungen über die erhobenen Messgrössen finden Sie unter www.newsmarketing.ch/studie2009.pdf
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Wir nutzen eine Kombi aus HTML und Grafik. Alternativ der Plain Text.
Mich würde interessieren wie so ein grafisches Email aussieht. Kenne es nur aus englisch-sprachigen Kampagnen. Und diese sehen wirklich nicht sehr schmackhaft aus!
Bitte stellen Sie doch einen Link auf ein Beispiel ein. Das wäre nett.
Vielen Dank für den Beitrag.
Gruß, Daniel
Die Studie ist wirklich interessant. Allerdings basieren die Ergebnisse auf dem User-Verhalten sogenannter “Freizeit-Communities”.
Jetzt frage ich mich natürlich, in wie weit die Studienergebnisse auf andere Zielgruppen / Branchen übertragbar ist….
Danke für die aufschlussreichen Infos und die Links zur Studie. Sind eine gute Basis die eigenen Mailings gegebenenfalls zu überarbeiten :-)