BITKOM: Web 2.0 ergänzt die E-Mail-Kommunikation

15. April 2009, 12:49 Uhr

Nielsen Online hat erst kürzlich gemeldet, dass Internet-User mehr Zeit für Social Networks als für die E-Mail-Kommunikation aufbringen. Der Branchenverband BITKOM kommt in einer aktuellen Erhebung hingegen zu dem Ergebnis, dass die E-Mail weiterhin die beliebteste Kommunikationsform im Internet ist – wenngleich die anderen Angebote aufholen.

So versenden 85 Prozent aller Internetnutzer ab 14 Jahren private E-Mails. Mehr als jeder dritte (37 Prozent) chattet, und jeder fünfte (19 Prozent) verschickt Sofortnachrichten mit Messaging-Diensten. Persönliche Nachrichten in Foren oder Communitys werden von jedem zehnten Surfer genutzt.

„Klassische E-Mails werden durch Web-2.0-Angebote nicht abgelöst, sondern ergänzt“, glaubt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Viele Millionen Menschen nutzen die unterschiedlichen Kommunikationsdienste parallel.“

Bei beruflichen Anwendern liegen E-Mails nach wie vor mit großem Abstand vorn: 72 Prozent der berufstätigen Internetnutzer schicken dienstliche E-Mails – was nicht sonderlich überraschend ist, denn eine Auftragsbestätigung wird man auch in absehbarer Zeit eher nicht in Facebook verschicken ;-)

Für die repräsentative Studie wurden im Februar 2009 1.000 deutschsprachige Personen in Privathaushalten im Alter von 14 Jahren und mehr befragt.

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