Studie: Betreffzeile ist Schlüsselfaktor für den Kampagnenerfolg
07. März 2009, 19:56 Uhr
Der E-Mail Marketing-Technologieanbieter Epsilon International hat die E-Mailingaktivitäten von über zwanzig Unternehmen analysiert und dabei herausgefunden, dass die Betreffzeile von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des E-Mail-Marketings ist. Bislang konzentrieren sich viele Unternehmen zu sehr auf die Entwicklung des Designs einer Aktion und vernachlässigen oft die entsprechende Formulierung und den Test der Betreffzeile.
Für den Empfänger entscheidet in erster Linie der Betreff einer E-Mail darüber, ob er eine Nachricht öffnet oder nicht. Epsilon hat herausgefunden, dass vor allem der Satzbau und weniger die Anzahl der verwendeten Zeichen über den Erfolg eines E-Mailings bestimmt. Als Faustregel gilt, dass der Betreff nicht länger als 47 Zeichen sein sollte, da die meisten Webmail-Anbieter die Länge der Betreffzeile auf dieses Maß beschränken. Die zunehmende Nutzung von Mobilgeräten, die in der Regel noch weniger Zeichen anzeigen, verstärkt zudem den Trend hin zu einem kurzen Betreff.
„Wichtiger noch als die Zeichenanzahl ist der Satzbau einer Betreffzeile – deshalb sollten die wichtigsten Elemente immer am Anfang stehen“, rät Swen Krups, Country Director Germany bei Epsilon International. Diese Erkenntnis basiert auf einer Reihe von Tests, bei denen der Erfolg von Betreffzeilen gleicher Länge und Inhalte anhand der Umstellung des Satzbaus durch Epsilon bemessen wurde.
„Bis auf wenige Ausnahmen sollte die Betreffzeile so kurz wie möglich gehalten werden und im Zweifelsfall entsprechend getestet werden. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die E-Mail-Kampagne den größtmöglichen Erfolg erzielt“, so Krups abschließend.
Die vollständige Untersuchung können Sie bei Epsilon International unter info_de@epsilon.com anfordern.
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Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, oder? Für mich als Empfänger solcher Mails ist im übrigen neben diesem Betreff auch ein “Nervigkeitsfaktor” enorm wichtig. Je häufiger eine Firma E-Mail-Werbung einsetzt, desto weniger habe ich Lust diese zu lesen. Von den viel zu häufig vorkommenden Fällen der tatsächlich unerwünschten Werbemail (>90%) ganz zu schweigen.
Ja, eigentlich ist das eine Selbstverständlichkeit – in der Praxis wird der Betreffzeile dennoch häufig nicht ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt…
Wir haben mit einigen unseren Kunden die Betreffzeile genauer bearbeitet und gute Resultate erzielt: http://blog.orangemarketing.de/2009/03/10/e-mail-betreff-sehr-wichtig-aber-wird-sehr-oft-vernachlassigt/ Ich bin jedoch mit Herr Zorn gleicher Meinung. Die Betreffzeile wird leider sehr oft nicht als wichtig empfunden!
Es gibt so viele Möglichkeiten dies zu nutzen. Beispielsweise diese verschiedene persönliche Anreden:
=> „Liebe/r [ANREDE] [NAME]“, „Hallo [VORNAME]“, …,
=> „Preissturz in [ORT]!“,
=> „Vergleichen Sie jetzt die Spezial-Tarife für [PLZ] [ORT]!“,
etc… genutzt wird es oft nicht. leider.
P.s.: Sex mit der Headline?!
…denken Sie an eine tiefen Blusenausschnitt …er reizt, zeigt aber nicht alles und lockt zum Aufknöpfen…
Reizen Sie Ihren Leser. Machen Sie ihn neugierig… aufs Weiterlesen!
So „einfach“ texten Sie Headlines, die Aufmerksamkeit bringen und verkaufen!