E-Mail Marketing 2008: Die fünf wichtigsten Studienergebnisse

07. April 2008, 9:00 Uhr

1. Jupiter Research: E-Mail-Marketing Budgets werden sich bis 2012 nahezu verdoppeln

Eine im Januar 2008 veöffentliche US-Studie von Jupiter Research zeigt, dass die Ausgaben für E-Mail-Marketing weiter markant steigen werden: Bis ins Jahr 2012 werden sich die Investitionen in E-Mail-Marketing fast verdoppeln. Mailings und Newsletter zur Bindung der eigenen Kunden werden vom Wachstum am meisten profitieren. (Quelle: emarketer.com)

2. Datran Media Research: 82,4 % werden E-Mail-Marketing vermehrt einsetzen

82 Prozent der befragen Marketingprofis wollen in Zukunft vermehrt auf E-Mails setzen und 55 Prozent gehen sogar davon aus, dass der ROI bei diesem Kanal höher liegt als bei jeder anderen Werbeform. Genau 80 Prozent glauben, dass E-Mail noch vor Suchmaschinenoptimierung und Display-Werbung die effektivste Werbeart sei. Allerdings setzen die Marketer in den seltensten Fällen auf die elektronische Post allein. Von den Befragten wurde eindeutig die Suchmaschinenwerbung als ideale Ergänzung zur E-Mail favorisiert. (Quelle: Datran Media)

3. MarketingSherpa: Überfüllte Mailboxen sind größte Herausforderung des E-Mail-Marketing

Weder die Problematik der Zustellbarkeit, noch das Einholen einer Double-opt-in- Anmeldung sind die Herausforderungen, die E-Mail Marketer 2008 ins Schwitzen bringen. Es sind die überfüllten Mailboxen und der Vertrauensverlust durch Spam. (Quelle: Marketingsherpa)

4. MarketingSherpa: Bannerblindheit – ab der dritten Sichtung ist das Werbemittel wirkungslos

Wenn Werbung wiederholt unverändert geschaltet wird, tendiert die Aufmerksamkeitstiftung in kürzester Zeit gegen Null. Bereits ab der 3 Sichtung eines Werbemittels wird die Botschaft nicht mehr wahrgenommen. Die Rotation der Werbemittel und Format- und Positionsänderungen sind zur Minimierung der sogenannten Bannerblindheit unverzichtbar. (Quelle: Marketingsherpa)

5. MarketingSherpa: E-Mails werden häufig schon aufgrund veralteter Inhalte als Spam behandelt

E-Mails werden oft schon dann als Spam behandelt, wenn eine ursprünglich angeforderte E-Mail für den Empfänger nicht länger relevante Inhalte liefert. Selbst wenn der Absender einer E-Mail-Werbebotschaft bekannt ist, klicken viele User dann auf den Spam-Button. (Quelle: Marketingsherpa)

Über den Autor
Hans-Peter Anzinger (Xing) ist Geschäftsführer der points24.com Online Marketing GmbH. Anzinger blickt auf ein Jahrzehnt an Erfahrung im Aufbau und in der Entwicklung von erfolgreichen Online-Marketing-Ideen zurück. Im Jahr 1999 wurde er von Dr. Faramarz Ettehadieh (Gründer und Chairman of the Board der Imperial Finanzgruppe) zur Umsetzung eines online-basierenden Loyalitätsprogramms für die 4-Sterne-Hotelkette Cordial AG in den Immobilien- und Finanzdienstleistungskonzern nach Linz/Österreich geholt. Ein halbes Jahr später wurde aus dem Kundenbindungs-Projekt eine Unternehmensgründung: Die points24.com Online Marketing GmbH ist ein branchenunabhängiges Treueprogramm zur Kundenbindung im Online-Bereich und im stationären Handel. Das Unternehmen ist seit Beginn 2001 in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Markt. An den Standorten in Linz (Österreich), München und Dortmund werden heute die Geschäftsbereiche Kundenbindung B2B/B2C, Online-Promotion und Dialog-Marketing betrieben und weiter ausgebaut. Die Bonus-Community points24.com hat über 1,5 Millionen Mitglieder, 153 Partnerunternehmen und 650 Kunden im Geschäftsfeld E-Mail-Marketing.

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Kategorien : Studien und Trends
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