Wie Sie inaktive Empfänger zurückgewinnen

31. Juli 2007, 15:52 Uhr

In den meisten E-Mail-Listen gibt es einen nicht unerheblichen Anteil an inaktiven Empfängern, also User, die über einen längeren Zeitraum E-Mails weder geöffnet, noch geklickt haben. Insbesondere bei größeren E-Mail-Listen lohnt es sich, diese Empfänger zu segmentieren und gezielt anzusprechen, um sie zu reaktivieren. In dem nachfolgenden Fachartikel habe ich einige Ideen für die Zurückgewinnung aufgeführt – wie immer freue ich mich über Anregungen und Ergänzungen!

  • Gutscheine und Sonderangebote
    Senden Sie Gutscheine, Rabatte oder Sonderangebote an die inaktiven Empfänger. Sofern Sie keinen Online-Shop betreiben und im B2B-Bereich können Sie stattdessen auch Whitepaper, Checklisten oder eBooks als Download anbieten.
  • Zustellung überprüfen
    Der Grund für die Inaktivität können auch False-Positive Probleme sein. Verwendet ein großer Teil der inaktiven Empfänger den gleichen E-Mailprovider? Dann überprüfen Sie, ob es bei diesem Provider Probleme mit der Zustellung gibt.
  • Profilaktualisierung
    Platzieren Sie an prominenter Stelle einen Link zum Profilformular, damit der Empfänger seine E-Mail-Adresse, das Format oder die Frequenz des Newsletters ändern kann.
  • Testen Sie unterschiedliche Betreffzeilen
    Vielleicht fühlen sich die inaktiven Empfänger von Ihren Betreffzeilen nicht (mehr) angesprochen. Testen Sie einen anderen Stil oder legen Sie den Fokus auf ein anderes Thema.
  • Ändern Sie das Format
    Wenn Sie Ihren Newsletter ausschließlich im HTML-Format versenden, können Sie für die Mails an die inaktiven Empfänger auf das Plaintext- oder Multipart-Format zurückgreifen.
  • Brief oder SMS
    Sofern die Postanschrift oder Handynummer vorliegt, können Sie die Empfänger auf diesem Weg bitten ihr Profil zu aktualisieren. Am besten kombinieren Sie diese Maßnahme mit einem Gewinnspiel oder einer Gutschein-Aktion, um eine hohe Responserate zu erhalten.
  • Suchen Sie nach Gemeinsamkeiten
    Überprüfen Sie, ob die inaktiven Empfänger Gemeinsamkeiten haben – beispielsweise in demografischer Hinsicht. Handelt es sich zum Beispiel überwiegend um weibliche Empfänger? Sind es überwiegend Empfänger, die im Ausland wohnen? Vielleicht wurden die Adressen der inaktiven Empfänger auch auf gleicher Weise generiert, beispielsweise mit einer Gewinnspiel-Aktion? Basierend auf den Ergebnissen können Sie einen separaten Newsletter für diesen Empfängerkreis erstellen und besser auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe eingehen.
Kategorien : Adressen | Allgemein | Optimierung
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Kommentare
SebLug 4. August 2007

Ich denke, dass insbesondere der letzte Punkt wichtig ist. Wenn man feststellt, dass es eigentlich gar keine interessanten Kunden sind, kann man die Liste auch reduzieren.
Qualität vor Quantität.

Zum Thema FORMATAENDERUNG kann ich sagen, dass es sich bei mir bewaehrt hat, die Emails moeglichst kurz zu halten und auf eine Website mit dem ausfuehrlichen NL zu verweisen.

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