Literatur: Mailchimp – Das Praxis-Handbuch von Michael Keukert und Tobias Kollewe

mailchimp-buch Michael Keukert und Tobias Kollewe haben mit „Mailchimp – Das Praxis-Handbuch“ eine empfehlenswerte Einführung in das E-Mail Marketing Tool Mailchimp verfasst. Nach einer Einleitung (Bedeutung des E-Mail-Marketing, Arten von E-Mails, juristische Aspekte etc.) behandeln die Autoren detailliert die Themen und Fragestellungen, die für die Arbeit mit Mailchimp relevant sind – von dem Preismodell über die Verwaltung von Adresslisten bis hin zum Versand und zur Auswertung.

Auf rund 300 Seiten finden sich zahlreiche leicht verständliche Schritt-für-Schritt Anleitungen. Mit konkreten Praxisempfehlungen liefern die Autoren nicht nur eine Anleitung für das Tool, sondern auch Empfehlungen für den operativen Aufbau der E-Mail-Marketing-Maßnahmen.

Zwar werden im letzten Kapitel  („Fortgeschrittene Anwendungen“)  auch Themen wie Webhooks, Goal-Tracking und die Möglichkeiten der Mailchimp-API beleuchtet, die Autoren richten sich mit dem Buch aber primär an E-Mail-Marketing und Mailchimp-Einsteiger. Für diese Zielgruppe ist das Buch uneingeschränkt empfehlenswert.

Mailchimp – Das Praxis-Handbuch. E-Mail-Marketinf für B2B und B2C“ ist für im mitp Business Verlag erschienen und für 39,99 Euro erhältlich. Die Kindle-Version kostet 33,99 Euro.

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Studie: E-Mail Marketing beeinflusst Kaufentscheidungen von Millennials

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Allen Abgesängen zum Trotz: Die E-Mail gehört nach wie vor zu den beliebtesten Kommunikationsinstrumenten und zu den effektivsten Kanälen im digitalen Marketing. Aber zumindest die Generation der „Millennials“ kann mit E-Mail Marketing kaum noch erreicht werden – oder?

Bei einem Blick auf die aktuelle Studie „Marketing to Millennials 2016“ des Marketing-Dienstleisters Fluent ergibt sich ein anderes Bild. Laut der Analyse haben Marketing-Mails bei 63% der 18-34-Jährigen Verbraucher in den USA meistens oder immer Auswirkungen auf ihre Kaufentscheidungen. Bei den Verbrauchern über 35 Jahren liegt der Wert hingegen nur bei 16%.
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Event-Tipp: NEOCOM (Düsseldorf, 12.–13. Oktober 2016)

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Unter dem Motto „1001 Faces of Digital Commerce“ vermitteln am 12. und 13. Oktober 2016 auf der NEOCOM in Düsseldorf rund 100 Referenten, welche strategische Weichenstellungen, Konzepte und Lösungen zu einem nachhaltigen Unternehmenserfolg beitragen. Auf der Agenda stehen u.a. Vorträge von Ralf Kleber, Deutschland-Chef von Amazon oder Alexander Birken, der designierte Vorstandsvorsitzende der Otto Group.

Die begleitende Messe bietet einen Erfahrungsaustausch und Dialog mit den aktiven Playern. Hier werden sowohl das operative Tagesgeschäft im Multichannel Handel beleuchtet, als auch Lösungen für optimierte Prozesse aufgezeigt – vom Dialogmarketing bis zur Bestellannahme über Payment und Logistik bis hin zum Retouren-Management.

Am zweiten Veranstaltungstag werde ich um 13:15 Uhr meinen Vortrag „E-Mail Marketing im E-Commerce – neue Ideen für mehr Umsatz“ halten (NEOStage 1).

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Veranstaltung.

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Interview mit CRM-Expertin Olga Walter: „Die Datenqualität ist entscheidend“

CRM-Expertin Olga WalterOlga Walter hat bis Mitte 2015 das CRM bei windeln.de mit aufgebaut und lehrte an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg die Schwerpunkte CRM, E-Mail-Marketing und E-Commerce. Nun ist sie als CRM Specialist freiberuflich, beziehungsweise beratend für verschiedene Online-Unternehmen tätig.

Im Januar diesen Jahres ist ihr Buch „CRM für Online-Shops“ (unsere Rezension) im mitp Verlag erschienen. Für das EmailMarketingBlog hat Olga Walter Fragen rund um das Thema Customer-Relationship-Management beantwortet.

Frau Walter, in vielen Unternehmen wird CRM noch immer als primär technische Herausforderung verstanden: Sobald ein passendes CRM-System implementiert wurde, wird sich der Erfolg mehr oder weniger von alleine einstellen – so die Annahme.

In Ihrem Buch betonen Sie, dass eine ausgezeichnete CRM-Software nicht automatisch zu ausgezeichneten CRM-Marketern führt. Wie sollten Unternehmen vorgehen, um CRM erfolgreich zu implementieren? Welche Fragen sollten vor der Evaluierung der technischen Infrastruktur beantwortet werden?

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Infografik: 21 Empfehlungen für die Leadgenerierung

Landing Pages, Incentivierung, Slideshare, Twitter Direct Lead Ads und Co.: Die Methoden und Möglichkeiten für die Leadgenerierung sind so vielfältig, das schnell die Übersicht verloren geht. Eliv8 hat in der Infografik „A Guide To Maximizing Lead Generation Today“ 21 Best Practices zusammengestellt.

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E-Mail Marketing auf der dmexco 2016: Eine Übersicht

Email Marketing auf der dmexcoAm 16. und 17. September 2016 wird mit der dmexco (kostenlose Ticketregistrierung) wieder die wichtigste Fachmesse für digitales Marketing ihre Pforten öffnen. Wir haben uns im Vorfeld bei E-Mail Marketing Anbietern umgehört und nachgefragt, warum sich ein Besuch des jeweiligen Messestands lohnt.

Bei über 90 Ausstellern in der Kategorie E-Mail Marketing kann die nachfolgende Liste natürlich nur eine kleine Auswahl darstellen.

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Publishing Start Up Blendle: Der Newsletter als Wachstumstreiber

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Screenshot: Newsletter von Blendle mit personalisierten Artikelempfehlungen (Klicken für eine größere Ansicht).

Daniel Hüfner gibt auf T3N Einblicke in das E-Mail Marketing des Start Ups Blendle. Das Publishing-Unternehmen aus den Niederlanden, das von Medienvertretern gerne als das „iTunes für Journalismus“ bezeichnet wird, betreibt einen digitalen Zeitungskiosk, an dem man einzelne Artikel aus Zeitschriften und Zeitungen kaufen kann.

Als Wachstumstreiber erweist sich jedoch nicht die Website, sondern der E-Mail-Newsletter mit handverlesenen Artikelempfehlungen, den Blendle an rund 600.000 Abonnenten verschickt. Umsatztechnisch habe der Newsletter im Vergleich zur Website eine eindeutig größere Relevanz, berichtet der Blendle-Deutschland-Chef Michäel Jarjour (XING) auf T3N: Prozentual ließen sich etwa 70 Prozent der Umsätze auf den Newsletter zurückführen.

Blendle erzielt mit dem Newsletter laut Jarjour überdurchschnittlich hohe Öffnungsraten zwischen 32 und 45 Prozent und Klickraten zwischen 15 und 18 Prozent.

Das Erfolgsgeheimnis? Neben einer aussagekräftigen Betreffzeile und sorgfältig ausgewählten Inhalten setzt das Start Up auf Personalisierung und Algorithmen:

Aus technischer Sicht sei besonders die Personalisierung des Newsletters für seinen Erfolg verantwortlich. […] Damit die im Newsletter servierten Artikel den Geschmack der Abonnenten treffen, setzt Blendle auch auf Algorithmen. Mehrere Datenforscher arbeiten bei dem Startup laut Jarjour an komplexen Modellen, die neben historischen Leserdaten – unter anderem Klickraten vergangener Artikel und bevorzugte Zeitschriften – auch Signale aus sozialen Netzwerken automatisch auswerten. Der Algorithmus untersucht anhand einer semantischen Sprachanalyse sogar, wie gut ein Text zu einem bestimmten Thema zu verstehen ist.

T3N: Unglaubliche Klickraten: Warum der Blendle-Newsletter so erfolgreich ist

Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial E-Mail Marketing für die Verlags- und Medienbranche bietet (siehe hierzu auch „E-Mail Marketing in der Verlagsbranche: Plötzlich ist E-Mail hip“) – es macht aber auch deutlich, dass hierfür mehr notwendig ist als ein „klassischer“ (langweiliger) Newsletter mit den zehn letzten Meldungen der Website: Mehr Kuration, mehr Personalisierung und insbesondere mehr Commitment.

Anders formuliert: Mit einem durchschnittlichen Newsletter lassen sich auch nur durchschnittliche Kennzahlen realisieren.

Erfolgreiche Strategien und Taktiken zur Personalisierung von Mailings werden wir auch im Rahmen unseres Seminars „E-Mail Marketing – Advanced Lessons vorstellen. Das Seminar richtet sich explizit an fortgeschrittene E-Mail Marketing Anwender und findet am 10.11.2016 in Köln statt. Für die Veranstaltung stehen aktuell nur noch drei Teilnahmeplätze zur Verfügung – jetzt Teilnahmeplatz sichern!

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E-Mail Marketing und die Deliverability: Wieviel Umsatz verlieren Sie im Spam-Ordner?

Email Marketing DeliverabilityStefan Mey hat kürzlich für die Internet World Business (Ausgabe 14/16) das Themenfeld Deliverability beleuchtet. Anlass war das Update des Sender Policy Framework (SPF) bei United Internet, das zu Problemen bei der Zustellung von Mailings und Newsletter führte.

Für den Artikel durfte ich einige Empfehlungen und Einschätzungen beisteuern – etwa zu der Frage, wie Versender den Anteil der False Positives reduzieren können:

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